KLASSENLAGER in Lausanne

Das Abschlusslager der 3.Klässler ist immer ein Highlight und dieses Mal ging es sogar ins schöne Welschland nach Lausanne. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich riesig auf die Chance ihr gelerntes Französisch endlich mal unter Beweis stellen zu können 🙂

Montag

Um 6 Uhr morgens hiess es für uns ab nach Lausanne. Wir trafen uns alle am Bahnhof, von wo es dann weiter bis nach Lausanne ging. Im Zug waren wir noch alle sehr müde, doch als wir ankamen freute sich alle auf unser Abschlusslager. Zuerst fuhren wir mit der Metro und dem Bus zum Lagerhaus. Von dort aus gingen wir dann an den See und assen unser Mittagessen. Nach dieser kurzen Pause gingen wir zu unserer ersten Aktivität, dem Pedalo fahren. Von den Pedalos konnten wir auch ins Wasser springen, dies war aber sehr kalt. Nach dieser tollen Abkühlung sind wir weiter zur Badi in Lausanne gelaufen. Die Badi war gross und beinhaltete alles was wir Jugendlichen uns wünschten. An diesem Nachmittag konnten wir uns frei bewegen, die einen haben Schach gespielt, andere redeten mit einander und spielten Wasservolleyball oder trauten sich, vom 10 Meter Sprungturm zu springen. Nach diesem spassigen Nachmittag ging es wieder zurück zur Jugendherberge. Dann hatten wir Zeit um zu duschen, die Zimmer zu beziehen und uns fürs Abendprogramm bereit zu machen. Am Abend gingen wir in den Park am See, grillierten und hatten einen schönen ersten Abend. Zurück im Lagerhaus, machten wir uns bereit fürs Bett. Es war ein sehr schöner erster Tag im Lager und wir waren schon gespannt auf die nächsten Tage. 

Dienstag

Am Dienstagmorgen besuchten wir das olympische Museum. Dort beantworteten wir Fragen auf einem Blatt und konnten dabei einen Preis gewinnen. Nach dem Mittagessen besuchten wir einen Trampolinpark in Lausanne. Dieser Ausflug war das Highlight vieler Schüler, denn es gab verschiedene Parcours zum Ausprobieren und die Musik welche lief, sorgte für eine fröhliche Stimmung. Zum Abendessen gab es einen mit Käse überbackenen Auberginenauflauf mit Salat. Für den Spieleabend wurden wir in Gruppen aufgeteilt und massen uns in Disziplinen wie unter anderem in Tischtennis, UNO und Montagsmaler. Nach diesem ereignisreichen Tag, liessen wir uns müde ins Bett fallen.

Mittwoch

Am Mittwoch gingen wir in die Badi, in der wir anfangs Woche schon waren, um ein kleines Spielturnier durchzuführen. In der Badi hatte es im Sand und auf der Wiese viel Platz, die geplanten Spiele durchzuführen. Unter anderem spielten wir Pantomime und Fussball, was auf dem Sand gar nicht so einfach war. Am Nachmittag konnten wir selbstständig die Stadt erkunden gehen oder auch im Lagerhaus bleiben. Nach dem Abendessen verbrachten wir den Abend in der Bowling Halle in Lausanne. Wir hatten eine Menge Spass und es lief tolle Musik. Als wir wieder ins Lagerhaus zurückkehrten, regnete es, aber glücklicherweise nur ganz kurz.

Donnerstag

Morgens standen wir wie immer früh auf, um das AQUATIS Museum zu besuchen. Dabei lernten wir viel Neues über Lebewesen aus dem Süsswasser. In Gruppen machten wir ein Fotoquiz, wobei man noch etwas gewinnen konnte. Am Mittag gab es Schnitzelbrot zum Essen. Nachmittags waren wir in Gruppen in der Stadt unterwegs und machten eine Tausch-Challenge. Am Abend gab es den traditionellen Abschlussabend. Dieser fand auf einer grossen Wiese statt, von welcher man einen sehr schönen Ausblick auf den Genfersee hatte. Mit der Fotobox von Herr Baumann konnten wir viele lustige Bilder machen. Als es dunkel wurde, haben wir überall Kerzen verteilt, welche für eine gemütliche Stimmung sorgten. Während wir miteinander redeten und lachten, lief Musik und Herr Schweizer brachte uns Pizzas mit. Als wir wieder ins Lagerhaus zurückkehrten war es schon spät, weswegen wir uns schnell schlafen legten.

Freitag

Nach einer spannenden Woche in Lausanne, war unser Abschlusslager auch schon vorbei und es ging wieder zurück nach Müllheim an den Bahnhof, doch bis dahin musste noch so einiges gemacht werden. Wir waren alle müde, erschöpft und einige sogar krank, weshalb wir froh waren am Freitag einige Minuten länger schlafen zu können, nachdem sich auch die letzten aus ihren Betten gekämpft hatten, ging es wie jeden Morgen verschlafen ans Frühstücken. Als wir alle etwas wacher waren wurde der Ablauf für den Tag verkündet und zur Freude Aller standen auch Ämtli an beispielsweise mussten wir fertig packen, unsere Betten abziehen und unseren Lunch vorbereiten, Schülerinnen und Schüler welche damit früher fertig waren, begannen damit Postkarten für die Sponsoren zu schreiben und als dann alle fertig waren ging auch schon die erste Truppe zum Bus und dann in die Metro, wo wir uns schweren Herzens von Bruno verabschieden mussten. Etwas später kam auch Truppe 2 am Bahnhof an, trotzdem dauerte es noch ein wenig, bis der Zug kam, also durften wir uns, wenn wir wollten, am Bahnhof verteilen und uns noch etwas kaufen. Wir alle waren erleichtert als dann endlich unser Zug kam und wir 2 Stunden nach Zürich fuhren, von dort aus ging es dann während einer kurzen Fahrt nach Müllheim und ab nach Hause.

Start in die P&U-Phase

Die neuen 3. Klässler sind dieses Jahr an der Reihe sich eigene Projekte zu überlegen, durchzuführen, zu dokumentieren und schliesslich vor einer Jury zu präsentieren. Damit die Schülerinnen und Schüler langsam in das Thema Projektunterricht reinkommen, gab es dazu verschiedene kleine Mini-Projekte vor der Sonderwoche. So musste beispielsweise ein rohes Ei mit Hilfe von 30 Trinkröhrchen, einer Schere und einem Klebeband so eingepackt werden, dass es den Fall aus circa 3 Meter Höhe übersteht ohne dabei kaputt zu gehen.

Von insgesamt 10 Eiern überlebten den Sturz aus dem Fenster sage und schreibe 6 Stück – ein toller Erfolg! Jetzt folgt natürlich noch eine kleine Reflexionsphase, sodass das Projekt korrekt abgeschlossen werden kann. Wir freuen uns jetzt schon, wenn alle Schülerinnen und Schüler an ihren eigenen Herzens-Projekten starten können 🙂

Schnupperwoche der 2.Klässler

Vom 21. – 25. Februar hatten unsere 2.Klässler die Gelegenheit in verschiedene Berufe reinzuschnuppern. Mit viel Begeisterung waren sie als MPA, Koch/Köchin, LandwirtIn, FaBe, etc. in Frauenfeld, Winterthur, Weinfelden und noch vielen weiteren Ortschaften unterwegs. Die Lerncoaches der SchülerInnen besuchten alle 68 KandidatInnen und freuten sich über die positiven Eindrücke und freudigen Gesichter der Jugendlichen. Für die Betriebe ist es ebenfalls jedes Mal toll zu sehen, dass ihre Berufsbildungsarbeit durch die Lehrpersonen wertgeschätzt wird. Nach dieser ereignisreichen Woche gibt es nun viele Tendenzen – entweder war es der Traumjob, oder man kann den Beruf von der Wunschliste streichen. Genau dafür soll eine Schnupperwoche da sein.

Papiersammlung 2022

Dieses Jahr fand die alljährliche Altpapiersammlung am 18. Februar bei besten Wetterbedingungen statt. Die 2. Klässler legten sich ordentlich ins Zeug und sammelten den ganzen Vormittag. Der Ertrag war zwar dieses Jahr leider nicht so gross, sodass nur eine Mulde gefüllt werden konnte. Der Spass kam aber nicht zu kurz und so freuen sich knapp 60 Schülerinnen und Schüler, dass etwas ins Klassenkässeli dazu kommen wird. Mit dem Geld aus dem Erlös der Papiersammlung wird ein Teil der Abschlussreise im nächsten Schuljahr finanziert. Vielen Dank an alle Müllheimerinnen und Müllheimer, die ihr Altpapier vor die Türe gestellt haben!

Lernfeld „Lebensräume“

Dass die Sekundarschule Müllheim moderne Wege geht, ist bereits bekannt. Nun möchte sie im Rahmen des LoPro-Projektes den Unterricht in so genannte «Lernfelder» einteilen. Ein erster Versuch bei den Zweitklässlern war das Lernfeld zum Überthema «Lebensräume».

Den Einstieg in das Thema bildete ein Zoobesuch im Walterzoo in Gossau. An diesem Tag konnten verschiedene Lebensräume und deren Tierwelt hautnah erlebt werden. Innerhalb von 4 Wochen hatten die SchülerInnen einzelne Reisen (=Lektionen), die sie in die einzelnen Gebiete unserer Erde führten. Polarzone, Städte, Regenwald, Wüste und Gebirgsregionen waren die Unterthemen. Die Schüler wendeten zu jeder Reise eine unterschiedliche Methode der Ergebnissicherung an: Ein Interview vorbereiten und durchführen, einen Reisebericht schreiben, ein Erklärvideo erstellen, etc. Jede Methode verfolgte das Ziel der Medien-, Sprach- und Fachkompetenzverbesserung. Innerhalb dieses Lernfeldes bezogen die Lehrpersonen die einzelnen Fächer mit ein. So waren schriftliche Aufträge aus dem Bereich Deutsch, Medien & Informatik und vor allem natürlich RZG die Basis für die einzelnen Bewertungen.

Den Abschuss dieses Lernfeldes bildete das Herstellen eines selbstgemachten Nutellas ohne Palmöl, eine eigens erstellte Webseite mit den fiktiven Reiseberichten und eine mit Greenscreen aufgenommene Reportage zu einem selbstgewählten Lebensraum.